Kindergarten St. Martin

Kirchenstraße 23

82110 Germering

Telefon: (089) 84 26 64

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Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang ein

 

Herzlich Willkommen bei uns im Kindergarten St. Martin


So soll der Mensch, die Menschheit nicht als ein Stehendes, ein schon Gewordenes, sondern als ein noch immer fortgehend Werdendes, sich Entwickelndes betrachtet werden

.Friedrich Fröbel (1782 – 1852)

Über uns

Unser päd. Team besteht zur Zeit aus 9 päd. Fach- und Ergänzungskräften, die sich für das Wohl der uns anvertrauten Kinder einsetzt. In den Gruppen werden 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahren von unsere päd. Mitarbeitern betreut.  

Leitung 

Frau D. Diemer

Tel.- Nr.: 8403903-20

Stellvertr. Leitung

--- unbesetzt ---

Tel.- Nr.: 8403903-25

Gruppe ① Tel.- Nr.: 8403903-21
Gruppe ② Tel.- Nr.: 8403903-22
Gruppe ③  Tel.- Nr.: 8403903-23
Gruppe ④ Tel.- Nr.: 8403903-24

Küche

Unsere Köchin versorgt unsere Kinder täglich mit einem frisch gekochten Mittagessen.
Wichtig ist uns eine kindgerechte, sowie gesunde und ausgewogene Ernährung.
Die Kinder essen in der Gruppe in einer gemütlichen Atmosphäre, erleben Gemeinschaft und üben den selbständigen, sorgsamen Umgang mit Porzellan, Messer und Gabel.

Lebensraum Kindergarten

Unsere Einrichtung ist ein Ort, an dem

  • Kinder ihren eigenen Rhythmus, ihr eigenes Tempo haben dürfen
  • Kinder selbst entscheiden, mit wem, wo und womit sie spielen wollen
  • Kinder gemeinsam leben dürfen
  • Kinder Freundschaften schließen können
  • Kinder lernen, Konflikte selbst zu lösen
  • Andersartigkeit kein Mangel der Persönlichkeit, sondern Bereicherung ist
  • Mädchen und Jungen sich gleichberechtigt begegnen können
  • Kinder experimentieren und entdecken können
  • Kinder ihre Stärken erproben können
  • Kinder sich und ihre Umwelt in allen Bereichen erfahren können
  • Kindern eine Erfahrungswelt eröffnet wird
  • Kinder in ihren Bildungsprozessen unterstützt und begleitet werden
  • Kinder eine ganzheitliche Förderung erhalten, die alle Sinne anspricht
  • Jedes Kind in seiner Interaktion mit anderen Kindern und Erwachsenen in seiner Identitätsfindung unterstützt wird

Leitbild

Geprägt durch unser christliches Menschenbild bleiben wir uns selbst treu, um offen und tolerant anderen begegnen zu können.
Unser Ziel ist es, den Grundstein zu legen für ein gesundes Heranwachsen eigenständiger und selbstbewusster Menschen, die auf die Entwicklung in der Gesellschaft Einfluss nehmen, sich einsetzen aber auch eingliedern können.
Wir sind eine familienergänzende Einrichtung für Kinder und deren Eltern, die in einem gewissen Rahmen abhängig ist von den Statuten, die uns der Träger als Vertreter der katholischen Kirche, sowie das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG v. 01.08.2008)vorgeben.
Wir vermitteln den uns anvertrauten Kindern die Grundlagen, um zu selbständigen, selbstbewussten und kritisch hinterfragenden Menschen zu werden.
Die Kinder werden von uns in ihrer Individualität akzeptiert und wir geben ihnen die Möglichkeit als Freund, Begleiter und auch Vorbild, sich in ihrer Persönlichkeit weiter zu entwickeln.
Wir verstehen uns als Begleiter der Eltern in der Erziehung ihrer Kinder.

Ziele

Unser erstes und wichtigstes Ziel ist, dass sich die Kinder bei uns wohl und angenommen fühlen. In einer Umgebung, in der sich das Kind gerne aufhält, gewinnt es Sicherheit zu fragen, Fehler zu machen, sich in seinen Stärken und Schwächen zu entdecken.
Aufgrund unseres „teiloffenen“ Konzeptes ermöglichen wir es den Kindern, dies nicht nur in der eigenen Gruppe zu erfahren, sondern auch durch die Möglichkeiten des gemeinsamen Spiels im Gangbereich, Garten sowie gegenseitige Besuche in den anderen Gruppen während der Freispielzeit.
Wir wollen die Kinder unterstützend auf diesem Weg begleiten. Wenn das Kind den Kindergarten verlässt, soll es wissen und akzeptieren, dass es Dinge gibt, die es besser kann als andere, dass die Möglichkeit besteht, an Schwachstellen zu arbeiten, damit sie weniger ausgeprägt sind und es soll sich dessen bewusst sein, dass dies bei den anderen Kindern genauso ist. Ein Kind, das sich in diesem Maße selbst bewusst erlebt, hat Vertrauen zu sich und auch zu anderen und kann den nächsten Schritt, den zur Schule gestärkt antreten. Die unterstützen wir durch verschiedene Aktivitäten.
Ein weiteres Ziel unserer Arbeit ist, das Kind gruppenfähig in die Schule zu entlassen. Unter „gruppenfähig“ verstehen wir, dass sich das Kind in einer Gruppe ein-, über- und unterordnen kann, damit es andere Kinder so akzeptieren lernt, wie sie sind, dass es Spaß daran hat, etwas gemeinsam mit anderen tun/ erleben zu können und nicht zuletzt, dass es Konflikten nicht aus dem Weg geht, sondern kreativ versucht, sie mit den anderen Gruppenmitgliedern zu lösen.
Nicht zuletzt setzen wir uns das Ziel, die Kinder dahin zu führen, dass alle Sinne für sie erfahrbar werden. Wir sensibilisieren sie für die Natur, unterstützen sie darin, selbständig zu werden, suchen ihre schöpferischen Kräfte zu wecken in musischen Bereichen, zu denen auch Sprache und Körper zählen.

Konzeption

Unsere aktuelle Konzeption finden sie hier.

Tagesablauf

Den größten Teil des Tages nimmt die Freispielzeit ein, denn die Kinder entscheiden eigenständig, mit wem sie sich wann, wie beschäftigen möchten. Sie üben sich in ihren sozialen Kompetenzen und leben ihre Kreativität aus.
Gezielte Angebote gibt es während der fortlaufenden Freispielzeit. Die Kinder erlernen die Handhabung unterschiedlicher Materialien, Techniken und Werkzeuge. Weitere Aktivitäten sind Morgen- bzw. Stuhlkreis, Geschichten, Gespräche, Spiele, Singen, Turnen, Spaziergänge.

Feste/ Veranstaltungen

Wir feiern regelmäßig kirchliche Feste im Jahreskreis wie St. Martin, Advent, St. Nikolaus, Weihnachten, und Ostern. Natürlich wird der Fasching und auch im Sommer gefeiert. Einzelne Feste fallen größer aus und finden regelmäßig statt. Andere Feste sind kleiner, situationsorientiert und werden nur in der Gruppe gefeiert.

Eltern

Es gibt jährlich ein Elterngespräch über den Entwicklungsstand des Kindes. Die Eltern haben die Möglichkeit eine Zeit in der Gruppe zu verbringen und mitzugestalten. Informationsabend und Gruppenelternabend laden zum Kennenlernen anderer Eltern ein. Jährlich wählen Eltern einen Elternbeirat, der als Ansprechpartner für alle Eltern agiert und mithilft, verschiedene Veranstaltungen/ Aktionen zu organisieren.

Martin von Tour

Martin war der Sohn eines heidnisch-römischen Tribuns. Er wurde in Pavia, der Heimatstadt des Vaters, christlich erzogen. Mit 15 Jahren musste er auf Wunsch des Vaters den Soldatendienst bei einer römischen Reiterabteilung in Gallien antreten. IM Alter von 18 Jahren wurde er von Hilarius, den späteren Bischof von Poitiers, getauft, im Alter von 20 Jahren schied er vor einem neuen Feldzug aus dem Militär aus, weil Christsein und Militärdienst sich nicht vereinbaren lassen.
Zuvor geschah nach der Legende, was Martin weltberühmt machte: Martin begegnete am Stadttor von Amiens als Soldat hoch zu Ross einem frierenden Bettler, ihm schenkte er die mit dem Schwert geteilte Hälfte seines Mantels. In der folgenden Nacht erschien ihm dann Christus, der mit dem Mantelstück bekleidet: er war es, der Martin als Bettler prüfte.
Martin wurde 371/ 372 auf Drängen des Volkes Bischof von Tour, trotz Vorbehalten seitens des Klerus und gegen seinen Willen.
Die Legende berichtet, er habe sich in einem Stall versteckt, um der Wahl zu entgehen, doch hätten ihn die Gänse durch ihr Schnattern verraten. Der volkstümliche Brauch der Martinsgans, die man vielerorts zum Martinsfest verzehrt, rührt wohl von dieser Geschichte her. Eine andere Überlieferung berichtet: Als Martin als Bischof predigte, wurde er durch die Schar schnatternder Gänse, welche in die Kirche watschelten, unterrochen. Sie wurden gefangen und zu einer Mahlzeit verarbeitet.
Beim Volk war Martin beliebt als ein gerechter, treusorgender Bischof. Auf einer Missionsreise starb Martin. Mönche brachten seinen Leichnam auf der Loire nach Tour, wo er drei Tage später beigesetzt wurde – sein Gedenktag ist der 11. November.